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Jahreshauptversammlung des Judo-Karate-Club Sportschule Goslar e.V PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: JKCS Goslar   
Freitag, 18. September 2020 um 15:08

Erfreuliche Nachrichten gab es am 30.08.2020 auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Judo-Karate-Club Sportschule (JKCS) in Goslar zu verkünden, die coronabedingt zur Wahrung ausreichender Sitzabstände im Tagungszentrum GoTec2 auf dem Energiecampus stattfand. Wolfgang Kummer, erster Vorsitzender des JKCS, hatte dieses Jahr nach langer Zeit einmal wieder die bedeutsame Aufgabe, den Antrag des Vorstandes zur Ernennung eines Ehrenmitglieds zur Abstimmung zu stellen. Einstimmig wurde Bodo Pfüller für seine besonderen Verdienste als langjähriges Vorstandsmitglied und Trainer in diesen Status erhoben. Über 20 Jahre war er im Verein als ehrenamtlicher Judotrainer tätig und hat im Schuldienst eine Judo-AG geleitet, in den letzten 20 Jahren trainiert er mit großem Erfolg die Gruppe der „alten Herren“ im Bereich Gymnastik und trägt zu ihrem ständigen Wachstum bei. Schon im letzten Jahr wurde er vom Kreissportbund als „Vereinsheld“ geehrt.

Zusätzlich durfte Wolfgang Kummer wieder einigen Mitgliedern für ihre langjährige Treue gegenüber dem Verein danken. So überreichte er Angelika Kummer eine Urkunde und ehrte sie für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein, aktuell in der Sparte Tai Chi. Des weiteren feierten 10jähriges Jubiläum:
Christian Ziegeler (Kickboxen), Kathrin Gützloe-Otto (Gymnastik), Martin Sönnichsen (Kendo), Heiko Knickmeier (Aikido), Sean Förster (Judo), Renate Rehm-Köster (Gymnastik), Sven Meisen (Ju-Jutsu), Ole Siebeneicher (Aikido), Helena Suckstorff (Karate), Leonie und Emilie Newie (Karate), Leonie Czaja (Judo), Rene Schwarz (Kickboxen), Niklas Söchtig (Karate) und Rolf-J. Böhme (Gymnastik).

Als Gast übernahm die Sportsachbearbeiterin der Stadt Goslar, Mara-Lena Macke die diesjährige Einzelsportlerehrung der Stadt Goslar, die coronabedingt als Veranstaltung leider ausfallen musste. Sportliche Erfolge im Judo-Wettkampf der Mädchen erzielten hier Michaela Schrötke, Lya Wichmann, Naemi Wichmann, Jule Bokemüller und Nea Bergt. Bei den Männern und Jungen wurde erneut Patrick Olszewski für seine Karate-Erfolge sowie Ismail Aghasiev, Daniel Lamert und Kilian Rieche im Wettkampfjudo ausgezeichnet.

In seinem Bericht bemerkte Wolfgang Kummer, es sei schön zu sehen, dass die Mitglieder trotz der Covid19-Krise dem Verein Loyalität, Treue und Verständnis entgegenbringen. Trotz vollständigem Trainingsstopp, Onlineangebot, Ausweichtraining im Freien ist die Nettomitgliederzahl seit Anfang des Jahres um ca. 30 Sportlerinnen und Sportlern auf rund 760 gestiegen. Dieser Mitgliederzuwachs ist unter anderem den neuen Sportangeboten gutzuschreiben, welche großen Gefallen finden. Hierzu gehören vor allem Cross Defense und Tai Chi, Bodyworkout und Rückenfit. Nach schrittweisen Lockerungen der behördlichen Einschränkungen können heute wieder alle Sparten unter Einhaltung besonderer Hygieneregeln trainieren.

Auch eine neue Mitarbeiterin zählt nun zum Team des JKCS. Janet Morgenthal, gelernte Sport- und Fitnesskauffrau und Fitnesstrainerin, wird den Verein im Bereich der Verwaltung und im Fitnessbereich für neue Angebote unterstützen.

Erfreulich war vom Kassenwart Henrik Harries zu hören ist, dass der Verein sich auch finanziell in sicheren Bahnen bewegt und Rücklagen bisher nicht angreifen musste. Einen breiten Raum in der Berichterstattung des Vorstandes nahm das Projekt bauliche Erweiterung des Dojos in der Marienburger Str. 54 ein. Mit viel Enthusiasmus wurde in zahlreichen Planungsrunden und Workshops zusammen mit der Architektin Dorothea Huber und weiteren Fachplanern ein anspruchsvolles Konzept für die räumliche Erweiterung, Herstellung der Barrierefreiheit und energetische Optimierung der Sportstätte ausgearbeitet.

Dieses Projekt wurde von der Versammlung allerdings zunächst auf Halt gesetzt, um die vollständige Finanzierbarkeit und die weitere Entwicklung des Vereins zu untersuchen sowie eine alternative Planung in kleinerem Maßstab im nächsten Jahr erneut bewerten zu können.

Der Verein sieht weitere Wachstumschancen am Standort. Die Begründung hierfür ist ganz leicht: Mit dem Fliegerhorst schafft der Stadtteil Jürgenohl ein zweites Zentrum und wird somit attraktiver für Jung und Alt. Der JKCS befindet sich an der Grenze des Fliegerhorst-Einzugsgebietes und soll ein Verein für wirklich Jedermann werden. Ein Ort, an dem man nicht nur die Leidenschaft des Sportes teilt, sondern auch in familiärer Atmosphäre neue Bekanntschaften schließen kann.

In seinem Schlusswort bedankt sich Wolfgang Kummer bei den Mitgliedern und den Trainern für ihre Treue und ihr Verständnis - trotz der schwierigen Pandemie-Situation - und sieht mit diesem starken Zusammenhalt in eine aussichtsreiche Vereinszukunft.
 

 
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