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Frühjahrsturnier in Seesen begeistert Nachwuchsjudokas PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: JKCS Goslar   
Donnerstag, 26. März 2026 um 15:16

55 junge Judokas des Judo-Karate-Club Sportschule Goslar e.V. (JKCS) folgten am vergangenen Samstag der Einladung der Seesener Judo-Abteilung des Vereins und nahmen am inzwischen schon traditionellen Frühjahrsturnier teil.

Es war ein Tag voller Bewegung, Emotionen und Gemeinschaft. Die Sporthalle an der Jahnstraße in Seesen verwandelte sich in einen lebendigen Treffpunkt für den Judonachwuchs aus dem gesamten Landkreis. Es gingen junge Judokas aus den Abteilungen Goslar, Seesen, Clausthal-Zellerfeld und Liebenburg des JKCS an den Start. 

Das Turnier richtete sich bewusst an Anfänger und jüngere Sportler – von den Judolinis unter 6 Jahren bis zur Altersklasse U15. Ziel war es nicht nur, Podestplätze und Medaillen zu gewinnen, sondern vor allem erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Regeln verstehen, Punktewertung erleben und das besondere Gefühl spüren, auf der Tatami (Matte) vor Publikum zu stehen und seine Kräfte und technischen Fähigkeiten zu messen. 

Erste Schritte auf der Matte – auch für Eltern

Für viele Kinder war es der erste Kontakt mit einem echten Turnierablauf. Vom Wiegen im Judogi über die Einteilung in Alters- und Gewichtsklassen bis hin zum Aufruf auf die jeweilige Matte – alles folgte einer klaren Struktur. 

Doch nicht nur für die Kinder war vieles neu. Auch zahlreiche Eltern erlebten erstmals hautnah, wie ein Judoturnier funktioniert: das Warten, die Spannung, der Moment, wenn der eigene Name aufgerufen wird – und schließlich der Kampf selbst. Dabei wurde deutlich, dass Judo weit mehr ist als ein Sport: Es ist Strategie, Körperkontrolle, Konzentration – und der Umgang mit Sieg und Niederlage.

Gemeinschaft als größte Stärke

Was dieses Turnier besonders machte, war die Atmosphäre. Alle Abteilungen des JKCS  arbeiteten Hand in Hand. Kinder, Eltern und Trainer unterstützten gemeinsam den Ablauf – ob beim Transport von Uhren und Anzeigetafeln, bei den Pooleinteilungen, beim Verteilen von Medaillen und Urkunden oder durch selbstgebackene Kuchen der Eltern für das Buffet.

Einmal mehr zeigte sich: Solche Veranstaltungen sind nur durch ehrenamtliches Engagement möglich. Viele Eltern, die erstmals dabei waren, lobten die Organisation, vor allem das familiäre Miteinander.

Mutige Judokas und starke Leistungen

Für große Begeisterung sorgten schon die jüngsten Teilnehmer. Die Judolinis, teils erst fünf Jahre alt, betraten ohne Scheu die Matte und zeigten im Bodenkampf ihre ersten Techniken – ein bewegender Moment für alle Zuschauer. In den Altersklassen U8 und U13 wurde in gemischten Pools (Jungen und Mädchen gemeinsam) gekämpft. Vor allem in der U13 konnten bereits deutlich fortgeschrittene Techniken im Stand- und Bodenkampf gesehen werden. In der Altersklasse U16 standen bereits erfahrenere Judoka mit höheren Graduierungen auf der Matte. Hier konnten die Zuschauer anspruchsvollere Techniken und spektakuläre Würfe beobachten. Aufgrund der kleinen Teilnehmerfelder wurden freundschaftliche Begegnungen organisiert – alle sechs Teilnehmenden wurden für ihren Einsatz mit Gold belohnt: 

Alle Poolsieger und Erstplatzierte im Überblick:
Judolinis: Elisa Hartwich, Palina Ellerbrok und Zacharias Koch.
U8: Jenna Haufmann, Maxim    Zink, Adam Schuster, Marlon Böhm, Jarno Menzel. 
U13: Tommy Haufmann, Thees Krabbenhöft, Nico Zink, Celina Garbe, Linus Maric. 

Mehr als ein Wettkampf

Das Frühjahrsturnier in Seesen war weit mehr als ein sportlicher Vergleich. Es war ein Ort des Lernens, des Miteinanders und der persönlichen Entwicklung. Alle Abteilungstrainer waren mit der Leistung ihrer Schützlinge sehr zufrieden.

 

Bilder vom Frühjahrsturnier 2026
 

 
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